Diese Kritiken wurden für den Roman "Sascha - Das Ende der Unschuld" von amazon.de, buch.de oder buecher.de übernommen. Im Unterschied zu dieser Plattform kann ich meinen Gedanken hier auf meiner Webseite freien Lauf lassen ;o))) Meine Feder ist gespitzt...
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Suche der Sehnsucht» (27.03.2004):
Dieser Roman, übrigens der letzte Band einer Trilogie, reißt den Leser ab der ersten Seite in seinen Bann. Ein Losslassen ist nicht mehr möglich. Der Leser hat das Gefühl dabei zu stehen, nicht helfen zu können. Darum wird der Leser Höhen und Tiefen erleben, bis der Tod mit langen Krallen nach uns greift. BUCH.DE

"Sascha - Das Ende der Unschuld" beschreibt schonungslos die Berg- und Talfahrt eines Kindes aus dem Osten, was am Leben scheitert, und sein Glück im Strichermillieu sucht. Erst der Aufstieg in die Porno-branche, dann wieder der Absturz. Man muß schon innerlich gekräftigt sein, dieses Buch zu verarbeiten. Aber gerade diese Ehrliche Ausdrucksweise macht das Werk erst zu dem was es ist. Die ganze Triologie (Masken aus Glas, Herbstgewitter, Sascha - Ende der Unschuld) von dem unglaublichen Schriftsteller Andy Claus habe ich regelrecht verschlungen. Im Kopf scheinen die geschriebenen Worte förmlich zu Bilder zu werden, welche vor dem inneren Auge sich als Film wiederspiegeln. Seine Bücher sind Dramatisch, Authentisch und wahnsinnig Spannend. BUECHER.DE

"Sascha" ließ mich nicht mehr los...., 23. Juli 2005

Rezensentin/Rezensent: melb1975 (Mehr über mich) aus Uthweiler
Ich habe für dieses Buch kaum Worte. Meine ganze Zeit drehte sich nur um den Roman. Ich dachte an nichts anderes mehr, außer wann kann ich wieder Lesen. Ich musste aber auch viel leiden in dieser Zeit, da ich so mit „Sascha" verbunden war, das ich ihn hätte so oft in den Arm nehmen wollen. Aber genauso wieder in den Hintern treten.
Ich habe selber Kinder und es machte mir Angst, das meine Kinder glauben könnten, ich würde sie nicht lieben. Seit diesem Buch sage ich und versuche ich ihnen noch mehr meine Liebe zu zeigen. Damit sie nicht irgend wann so sind wie „Sascha" indem sie immer Liebe suchen und obwohl sie genau vor der Nase steht, sehen sie sie nicht mehr. Auch dieses Buch war ein toller Erfolg und ich hoffe das Andy Claus es schafft, noch viele solche Bücher zu schreiben.
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Das Ende der Suche nach Liebe !, 26. Oktober 2004
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent
Über den Inhalt konnte man sich bereits in den anderen Rezessionen informieren. Mir geht es eher darum, die Gefühle zu beschreiben, die dieses Buch vermittelt. Man sollte durchaus stark sein, denn sehr oft erkennt man sich in der Figur des Sascha's wieder und empfindet dessen Gefühle ebenso. So dauert es nicht lange, bis man mit Sascha leidet oder sich auch freut. Oft genug hört man in sich die Stimme: "Wenn Sascha doch nur mich treffen würde" - denn nicht nur seine Geschichte sondern auch der Ausgang läßt einen innerlich wütend werden, wie eine solche Menge an Schönheit und erotischer Erscheinung kaputt gemacht wird, durch Sascha selber oder durch andere. Da sehnt sich ein Mensch nach Geborgenheit und Harmonie und doch läßt man ihn immer wieder nicht dazu kommen, es auch mal ausgiebig zu erleben. "das Ende einer Unschuld" ist daher ein Buch, was innerlich aufrüttelt, es bewegt und es macht traurig. Man wünscht so sehr, dass es Sascha gut geht, denn er hat so viele schlimme Dinge erleben müssen, dass man selbst als Leser der Meinung ist: "Es ist genug ! Ruh dich aus und genieße auch mal etwas Glück, Sascha". Auf der anderen Seite zeigt es aber auch sehr deutlich das Szeneleben und der Verschleiß an Ehrlichkeit darin mit dem Schwerpunkt auf sexuelle Befriedigung. Da aber ein jeder gerne einfach auch nur mal glücklich und nicht nur befriedigt wäre, ist die Figur von Sascha auch eine begehrenswerte Person, die sich im Kopf des Lesers manifestiert.
Die sozialen Brennpunkte, die ebenfalls in dem Buch beschrieben werden, sind auch Gegenstand von Kritik. Doch im Vordergrund steht die Suche nach dem Glück eines wunderschönen jungen Mannes, der auf dem langen Weg seinens Lebens einfach erfriert durch emotionaler Kälte in ihm selber und bedingt von anderen. Sehr ergreifend geschrieben webt "Sascha" den Leser in eine Welt ein, die man abwechselnd gerne teilen möchte und dann wieder froh ist, nicht in dieser leben zu müssen. Man sollte das Buch gelesen haben - Sascha hat dies mehr als verdient.
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Glaubwürdiges Sozialdrama, 14. Oktober 2004
Rezensentin/Rezensent: sonjah1973 (Mehr über mich) aus Hannover
Das Buch zu lesen war für mir eine Berg und Talfahrt. Man gleitet durch den locker geschriebenen Text und dann plötzlich bekommt man immer wieder überraschend einen Schlag in den Magen, weil das Schicksal zuschlägt. Der Roman wirkt wie eine Biografie, einfühlsam schildert Andy Claus die Stationen im Leben des Sascha von Kind an. Die Szenen sind dabei manchmal wirklich sehr hart, aber damit eben auch realistisch. Ein empfehlenswertes Buch.
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Schonungslose Szenestudie, 7. November 2003
Rezensentin/Rezensent: ssch191950 (Mehr über mich) aus Berlin, Deutschland
Nach dem Mauerfall kommt der zwölfjährige Sascha mit seinen Eltern in den goldenen Westen, in der Hoffnung hier ein neues Leben aufbauen zu können. Aber Arbeitslosigkeit und beengte Wohnverhältnisse treiben den Vater in Alkoholismus und Aggressivität und Sascha flieht vor Schlägen und Unverständnis.
In einer Schwulenkneipe trifft er Großkotz Adrian, ein stinkreicher Lude, kalt wie Fischbauch und doch schafft er es mit geschickten psychologischen Mitteln, den Jungen in totale Hörig- und Abhängigkeit zu bringen. Und damit beginnt alles. Sascha kennt ab da nur eines: seinen Körper zu verkaufen und seine Seele gleich mit dazu. Gibt es einen Ausweg für ihn aus dem Milieu? Auch ich fragte mich immerzu, wer verantwortlich ist, dass man diese oder jene Pfade einschlägt und wie man sie verlassen kann. Sascha verliert seine Freunde und am Ende zweifelt er sogar an seiner sexuellen Identität. Verzweifelt versucht er, die Szene hinter sich zu lassen und bleibt am Ende immer allein.
Andy Claus erspart dem Leser rein gar nichts. Es bleiben Fragezeichen und am Ende das Gefühl, einen Freund verloren zu haben. Danke, Andy, für dieses Buch.
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Einfühlsam und schonungslos offen, 20. Oktober 2003
Rezensentin/Rezensent: gubbi1 (Mehr über mich) aus Schwabach
Über die Internetseite von Andy Claus bin ich auf die Trilogie "Masken aus Glas", "Herbstgewitter" und "Sascha" aufmerksam geworden. Teil 1 hat mich schon schwer beeindruckt und Teil 2 ist mein absoluter Favorit. Also habe ich ungeduldig auf das Erscheinen von "Sascha" gewartet und die Freude war groß, als das Buch bei mir ankam. Falls Ihr die ersten beiden Teile nicht kennt - kein Problem - man kann auch mit "Sascha" anfangen zu lesen. Die Handlungen der drei Bücher verlaufen zeitlich fast parallel, es gibt zwar Überschneidungen, trotzdem erzählt jedes Buch seine eigene Geschichte.
Das Buch "Sascha" beginnt mit der Übersiedelung von Saschas Familie vom Osten in den vermeintlich goldenen und freien Westen. Andy Claus bringt hervorragend die Situation der einzelnen Familienmitglieder zum Ausdruck, vom Glück und der Euphorie der ersten Tage über das langsame Begreifen der Realität bis zur fast völligen Resignation. Sascha ist ein sensibler 12-jähriger Träumer und kommt mit der Situation nicht zurecht, findet keine (West-)Freunde und hat keinen Halt in der Familie. Seine Eltern sind mit der bis dahin nicht gekannten Arbeitslosigkeit und dem Wohnen auf engstem Raum selbst hoffnungslos überfordert. Saschas Absturz beginnt, als er von zu Hause wegläuft und nicht mehr in die Schule geht. Sein 13-jähriger Freund Marc führt ihn in die Stricherszene ein. Sascha hat keine Chance, sein Leben selbst zu beeinflussen. Nur kurz lernt er wirkliche Liebe kennen, ihm fehlt die Kraft gegen den religiösen Fanatismus seines Geliebten zu kämpfen. Beim Lesen des Buches habe ich immer wieder darüber nachgedacht, wer denn eigentlich für so eine Entwicklung verantwortlich ist oder wie man diese Situation verhindern könnte.
Das Buch ist spannend, realistisch und schonungslos offen geschrieben. Ich habe es in wenigen Tagen gelesen, war schon aus "Herbstgewitter" auf das Ende vorbereitet und wollte es doch bis zum Schluß nicht wahrhaben. Was Sascha in diesen 10 Jahren erlebt ist für viele von uns vielleicht unvorstellbar. Wie in beiden Büchern, die ich bisher von Andy Claus gelesen habe, sind auch hier die schönen Momente einfühlsam und verständnisvoll beschrieben. Der Erzählstil von Andy Claus begeistert mich immer wieder: direkt, offen, anschaulich, vielseitig und einfühlsam. Ich möchte das Buch weiterempfehlen und hoffe, daß es für viele Leser ein Anreiz zum Nachdenken ist. Als das habe ich das Buch auch verstanden, es soll aufrütteln und nachdenklich machen, die heute so angesagte Oberflächlichkeit und Spaßgesellschaft in Frage stellen. AMAZON

Und da ist er wieder, mein Rezensions- Rumpelstilzchen, das alles ganz anders sieht. Ach wie gut, dass niemand weiß ... Jedenfalls hab ich keine Lust mehr, zu kommentieren. Das ist öde und kostet Zeit, die ich brauche, um den nächsten Roman zu schreiben ;o)
Würde der Inhalt halten, was das Coverfoto...
20. Januar 2007 Johann Weber "goldenfeasant" (Höhr- Grenzhausen)

... verspricht, müßte man sich um Sascha keine Sorgen machen...!

Leider handelt es sich um ein auf viele Seiten ausgewalztes weinerliches Möchtegern- Tragödchen, dass durch seine Vielzahl an Schicksalschlägen und Verirrungen schlicht und einfach unglaubwürdig und zutiefst trivial wirkt. Verstärkt wird dieser Eindruck zusätzlich dadurch, dass die Handlung alle paar Kapitel über die Grenzen komplett anderer Genres schwulen Lebens (Stricher-, Travestie-, Kneipenszene usw.) galloppiert und dabei unverhältnismäßig und übertrieben viele Schauplätze für sich beansprucht.

Alles Unvermögen der Autorin zeigt sich auch hier wieder exemplarisch... überladener Stoff mit dem Hang selbst das letzte Schicksaltröpfchen aus der Handlung zu wringen, um Betroffenheit beim Leser zu erzeugen... schemenhaft und platt gezeichnete Charaktere... alles arg bemüht ohne das Vermögen wahrhaft emotionale Momente erzeugen zu können.

Was das Lesevergnügen angeht (aber auch die Handlung anbelangt) Tristesse auf der ganzen Linie, da wenig berührend geschrieben (da hapert es gewaltig am handwerklichen Können...) und - wenn überhaupt - nur leidlich spannend.

Schade um Sascha, denn aus deinem Schicksal hätte man viel, viel mehr machen können, vor allem so, dass es tatsächlich anrührt und aufrüttelt. So aber bleibst du nur eine unter vielen flachen Klischeefiguren im Labyrinth durchschnittlicher Gay- Literatur.
In meinem Gästebuch sind Kommetare willkommen! ABER anonyme Einträge bzw. Pöbeleien fliegen raus.
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