Diese Kritiken wurden für den Comin Out Roman "Masken aus Glas" von amazon.de, buch.de oder buecher.de übernommen. Im Unterschied zu dieser Plattform kann ich meinen Gedanken hier auf meiner Webseite freien Lauf lassen ;o))) Meine Feder ist gespitzt...
____________________________________________________________________________________________________

Einfach fesselnd, dieser Roman!, 20. August 2005
Rezensentin/Rezensent: Rik aus Hamburg
Gestern Nachmittag gekauft, und heute Morgen um 6 - nach 12stündigem Lesemarathon - war alles vorbei. Aber was heißt schon vorbei, das Ende eines Romans ist ja nicht immer das Ende einer Geschichte.
Und diese Geschichte hat es geschafft, mich mitlieben und mitleiden zu lassen. So verrückt es auch klingen mag, besonders das Leiden, die anscheinend nicht enden wollenden Krisen in der zweiten Hälfte des Romans, immer wieder von Momenten der Hoffung abgemildert, konnten mich dieses Buch nicht aus der Hand legen lassen.
Bei jedem neuen Tiefschlag, jedem Missverständnis, jeder Intrige, jedem unglücklichen Zufall musste ich unwillkürlich denken „warum jetzt auch noch das, das ist doch an den Fingern herbeigesogen", aber letztendlich hat es bei mir zu eins geführt: Im Gegensatz zu all den wichtigen Personen im Roman, seien es Kollegen oder (sogenannte) Freunde, habe ich mich über die Liebesbeziehung von Martin und Fernando gefreut!
Aus dem Umfeld der beiden kam, im Nachhinein betrachtet, tatsächlich überhaupt keine Unterstützung. Aus diesem Blickwinkel betrachtet passt auch das dann doch ziemlich überraschende Ende. AMAZON

Ein packendes Buch!, 23. Juli 2005
Rezensentin/Rezensent: melb1975 (Mehr über mich) aus Uthweiler
Ich habe durch einen Bekannten viel über die Bücher von Andy Claus gehört und das hat mich dann auch so neugierig gemacht, das ich mir das Buch "Masken aus Glas" sofort kaufen musste, um mich selber davon zu überzeugen.
Als ich die ersten Seiten des Buches zu lesen begann, dachte ich nur „Wenn das so weiter geht, wird das wohl nichts" Aber als ich dann mit der Beschreibung von Langweiler „Martin" durch war, da sah das alles ja schon ganz anders aus. Ich fing an, dieses Buch in mich auf zu saugen und dachte nur noch daran weiter zu kommen.
Was ich damit sagen will ist, nachdem ich begriffen hatte, das nicht Andy Claus so langweilig schreibt, sondern „Martin" der öde Typ war, dachte ich nur, alle Achtung - super hinbekommen. Und so verläuft es die ganze Zeit über. Bis zum Schluss weiß man nicht, was noch kommen könnte. Ich war oft wütend oder traurig, da ich die meiste Zeit direkt mitten drin war, das ich manches mal mein Leben um mich herum total vergessen habe. Ich danke Andy Claus für dieses Buch.
AMAZON

Gequältes Coming-Out, 19. Februar 2004
Rezensentin/Rezensent: mario-smiley (Mehr über mich) aus Berlin, DE Germany
Ein Coming-Out ist nicht an ein Alter gebunden. In Andy Claus' Variante trifft es den gestandenen Gerichtsvollzieher Martin, 40 und verheiratet. Ausgerechnet ein 15 Jahre jüngerer Temperamentsbolzen hat es ihm angetan: Fernando, Italiener mit Hang zu Affären. Das geht nicht gut, zumal die Ansprüche der Ehefrau den beiden in die Quere kommt.
Tiefgang erwartet man in dieser auf Teufel komm raus positiv gedrehten Story vergebens. AMAZON

Ein Buch zum Nachdenken und Mitfühlen, 5. September 2003
Rezensentin/Rezensent: gubbi1 (Mehr über mich) aus Schwabach
Über die Internetseite von Andy Claus bin ich auf die Bücher "Masken aus Glas" und "Herbstgewitter" aufmerksam geworden. Die Leseproben klangen vielversprechend, also habe ich beide Bücher bestellt und mit "Masken aus Glas", dem ersten Teil der Trilogie begonnen.
Das Buch liest sich gut. Ich habe jede freie Minute genutzt um weiterzulesen. Besonders gefällt mir, wie einfühlsam Andy Claus die Stärken und Schwächen der einzelnen Akteure beschreibt. Viele Kapitel habe ich gleich mehrmals gelesen, um auch wirklich verstehen zu können, warum die jeweilige Person so und nicht anders handelt. Bisher hatte ich immer angenommen, daß eine Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen harmonischer ist, als zwischen Mann und Frau. Aber wie es aussieht, gibt es da auch jede Menge Zündstoff. Ich hatte oft das Bedürfnis zu helfen, wenn Martin zu feige ist, um sich zu Fernando zu bekennen und Fernando sich mit zuviel Temperament selbst schadet oder Sven sich bis zur Selbstaufgabe aufopfert aus Liebe zu Fernando. Die detaillierten erotischen Szenen gehören ganz selbstverständlich dazu, absolut nicht pornographisch, trotzdem sehr anschaulich und direkt.
Die gesellschaftliche Akzeptanz steckt leider immer noch in den Kinderschuhen, auch wenn sich in den letzten Jahrzehnten ein bißchen was bewegt hat. Ich wünsche mir, daß Homosexualität einfach zum Alltag gehört und dabei ist das Buch ein Schritt in diese Richtung. Mit Genugtuung habe ich von der Rache an Robert gelesen, Martins Kollegen, der ihm aus kleinlichen und egoistischen Beweggründen sehr schadet.
Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, oft habe ich auch gelacht. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der sich ein Buch zum Nachdenken und Mitfühlen wünscht. AMAZON

Sehr schöne Geschichte mit Happy End., 3. September 2003
Rezensentin/Rezensent: sheila5301 (Mehr über mich) aus Seligenstadt, Hessen Deutschland
Auch diese Geschichte ist ein echter Volltreffer, bin gespannt auf das nächste Buch des Autors. AMAZON

Wie im richtigen Leben, 29. Januar 2003
Rezensentin/Rezensent: Dieter Mielenz (Mehr über mich) aus Königswinter, NRW Deutschland
Ich habe dwn Roman Masken aus Glas in wenigen Tagen komplett gelesen, es lag immer unter meinem Kopfkissen und ich hab in und mit dem Buch gelebt. Ich fuhr nach Köln Bayenthal und suchte Fernandos Strasse, bis die Leute anfingen, mich erstaunt zu beobachten.
Während der Lektüre und auch heute noch habe ich das Gefühl, neue Freunde gefunden und an ihrem Leben teilgehabt zu haben. Ein gutes Buch! AMAZON

Spannend und aufschlussreich, 29. Januar 2003
Rezensentin/Rezensent: Fred-L. aus Jork
Vorhin habe ich das Buch: Masken aus Glas zu Ende gelesen und möchte dazu ganz spontan etwas schreiben.
Als Erstes meine herzliche Gratulation zum Talent der Autorin, den Leser an dieses wichtige Thema heranzuführen, sein Interesse zu wecken und ihn immer neugierig auf das weitere Geschehen "bei der Stange zu halten"! Was natürlich keinesfalls wörtlich zu verstehen ist, obwohl man das bei allzu phantasiebegabten Männern nicht völlig ausschließen sollte ;o)))
Mit genau der richtigen Mischung aus routinierter Erzählkunst und herzhaftem Engagement für eine durch Vorurteile und Missverständnisse leider noch immer stark belastete Gruppe in unserer angeblich so toleranten Gesellschaft.
Ein besonderer Reiz lag für mich beim Lesen darin, zu entdecken, dass eine Frau sich nicht nur auf dem Gebiet homosexueller Denk- und Verhaltensweisen anscheinend gut auskennt, sondern diese Erfahrungen auch als Autorin hervorragend umsetzen und dadurch dem Leser diese ungewöhnliche Geschichte glaubhaft vermitteln kann.
Einfühlsam, aber wiederum ohne "ein Blatt vor den Mund zu nehmen", erzählt sie eine mal etwas andere, alternative Love-Story: Spannend und aufschlussreich. Eine Pflichtlektüre für unbedarfte Heteros! AMAZON

Gefesselt, 29. Januar 2003
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Koblenz
Ich habe Masken aus Glas über Weihnachten gelesen und es hat mich absolut gefesselt. Martin und Fernando gingen mir gar nicht mehr aus dem Kopf. Auch wenn ich das Buch beiseite gelegt hatte, haben die Gedanken an die beiden mich begleitet. Selbst jetzt, zwei Wochen später kommen mir noch manche Szenen in den Sinn. Da ich nur wenig schwule Männer kenne, und die sind alle ausgesprochen monogame und häusliche Typen, hatte ich wenig Ahnung von dem, was die Autorin beschreibt. Es kommt mir teilweise etwas klischeehaft und übertrieben vor, z.B. dass Sven nun ausgerechnet blond sein muss :-) und besonders diese immerwährende Ausflipperei von Fernando, der junge Belgier, diese Fixiertheit auf Sex, aber ich habe auch keine Ahnung, wie es tatsächlich in der Szene so abgeht. Außerdem ist es ja ein Roman und kein Dokumentarbericht.... Was ich mich die ganze Zeit frage, wie kannst die Autorin das alles so detailliert wissen und schildern? Gerade auch die Gefühle und Gedanken der jeweiligen Charaktere? Das fängt schon bei der ersten Szene mit Martin und seiner Frau an, diese Kommunikationsprobleme und Missverständnisse zwischen den Geschlechtern, die die Autorin aus der jeweils persönlichen Sicht der beiden darstellt und den damit verbundenen
Frust. Das war so gut nachvollziehbar, dass man beim Lesen mitleidet. Irgendwie sehr beeindruckend und ich vermute doch, zumindest in Teilen autobiographisch. AMAZON

Eine unterhaltsame Lebenshilfe, 22. August 2002
Rezensentin/Rezensent: Melanie aus Düsseldorf
Masken aus Glas ist für mich mehr als ein Buch.Ich habe es inzwischen zum zweiten mal gelesen und werde es sicherlich noch einige mal lesen um es mir richtig zu verinnerlichen. Es hat meinen BLickwinkel erweitert. Mein schwuler Freund liest es gerade und ist im Grunde gar nicht hier. Er ist wohl zur Zeit in Bayenthal und hat Martin von Fernando's Bett gestossen. Hin und wieder lacht er lauthals. Ich muss sagen dass ich sehr oft gelacht habe. Es ist wirklich fantastisch geschrieben.
Es lebt. Wie soll ich das beschreiben? Nun, als ich das buch gelesen habe, da war es als würde ich nicht nur lesen, ich stand bei Fernando im Schlafzimmer und hab ihn röcheln hören, ich stand im Krankenhauszimmer und habe Schmerz empfunden weil er halb tot war, und ich war Sauer auf Sven weil er einfach blind vor liebe ist und hatte auch verständnis für ihn weil ich dieses Gefühl kenne. Bei anderen Büchern ist man fasziniert aber hier merkt man dass das was dort geschrieben ist, nicht nur eine Geschichte ist, sie ist wie ein Film, nein ein Film wäre noch verfälschend, es ist wie ein realistischer Traum. Die Charaktere sind so komplex dass man sich manchmal wirklich fragt ob die genetische Struktur der Personen genommen und einfach in die Seiten eingepflanzt wurden. AD
AMAZON

Ich bekam ein Buch...., 22. August 2002
Rezensentin/Rezensent: stevencgn aus Köln Weiden
Ich, der ich eigentlich gar nicht so für das Lesen zu begeistern bin, setzte mich tatsächlich daran „Masken aus Glas" zu lesen. Ich begann und merkte sehr schnell, dass dieser Roman mich in seinen Bann zog. Es ließ mich einfach nicht mehr los. Ich musste erfahren wie es mit Fernando und Martin weitergeht. Sicherlich wird ein Mancher sagen, „dass es doch immer wieder die selbe Leiher", einem Zweiten ist es zu langatmig oder gar zu langweilig.
Nun es gibt verschiedene Geschmäcker, und den Meinen hat „Masken aus Glas" voll getroffen.
Der Schreibstil von Andy Claus, blumig sanft, spannend dramatisch, und hoch erotisch, ist eine gelungene Mischung um die Hormone in meinen Körper so richtig in Wallung zu bringen. Wenn man ins Detail geht und sich einmal zu Gemühte führt, mit was für einer Präzision und einer Fantasie die homoerotischen Szenen beschrieben sind, muss man von schriftstellerischer Perfektion sprechen. Diese Szenen wirken realistisch aber nicht pornographisch. Sie geben mir als Leser vielmehr Anlass diese Fantasien fortzuführen und einzutauchen in die Welt von Martin und Fernando.
Mit einem großen Wehmutstropfen stellte ich fest das ich am Ende der Geschichte von Martin und Fernando angekommen war. Ich kam nicht umhin festzustellen, dass dieser Roman auch einen sehr großen Aufklärungsfaktor beinhaltet.
Dieses Coming-Out-Story von Martin, lässt sich auf viele Schicksale übertragen. Somit schafft es Andy Claus dem Buch soviel Realität zu verleihen, dass man meinen könnte, seinen Nachbarn zu beobachtet und seine Geschichte zu verfolgt.
Man bekommt ein Gefühl für die Schwierigkeiten und Abläufe einer Erkenntnis, die sicherlich schon so manchen an den Rand der Verzweiflung gebracht hat.
Es lehrt uns Toleranz, Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber unserer Mitmenschen. Es lässt sich immer noch am besten ohne Lügen leben. Abschießend möchte ich diesen Roman als WERTVOLL definieren , der in jedem Schrank vertreten sein sollte. AMAZON

Lieblingsbuch, 22. August 2002
Rezensentin/Rezensent: s-j-f aus Köln
Ich hätte nie damit gerechnet, dass mich noch einmal ein Roman so fesselt, dass ich gerade mal zehn Stunden brauche um ihn zu lesen. Ich bin hin und weg, gerade zu begeistert. Bei so vielen Szenen hat es in mir gebebt oder ich war den Tränen nah. "Masken aus Glas" wird so lebendig rüber gebracht, dass er selbst wenn man ihn fertig gelesen hat, dass noch lange nicht das Ende des Gedankenganges ist. Gerade gestern war ich in Köln unterwegs und habe bei einem Steinmetz einen riesen Adler mit offenen Flügeln gesehn. Direkt war dieses Buch wieder da. Auch das Bild "Neurotisches System" will mir nicht aus dem Kopf. Ich sollte es bei Gelegenheit mal versuchen, es umzusetzen.
Ich kann nur hoffen, dass viele viele Menschen egal ob Hetero oder Schwul, egal ob Mann oder Frau das Buch lesen werden, denn das ist es in jeglicher Hinsicht wert. Ich für meinen Teil kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen.
Und bevor ich es noch mal lese, gebe ich mich an "Herbstwind". Vielleicht übertrifft es "Masken aus Glas" ja noch, obgleich ich mir das kaum vorstellen kann. AMAZON

Masken auf Glas: Gesicht zeigen - Augen aufmachen, 25. Januar 2002
Rezensentin/Rezensent: JULIA MONOSSOWA (Mehr über mich) aus ALSENZ Deutschland
Einfach schön, dieses Buch. Mit genau gemessenen Ausdrucksmitteln, ohne ein einziges überflüssiges Wort ist da so vieles gesagt. Und es spricht uns gleichzeitig "auf vielen Ebenen" an. Ein Fest für die Sinne und eine bewegende Botschaft der Menschlichkeit.
Viel mehr als eine konkrete Lebensgeschichte, als eine Geschichte zweier Menschen, einer Liebe zwischen zwei Männern, eines Coming-Out. Die Fabel ist filigran ausgearbeitet und wird zu keinen Zeitpunkt vernachlässigt - das Buch bleibt von der ersten bis zur letzten Zeile bannend, die Wendungen des Geschehens, aber auch die expressiven Beschreibungen beherrschen voll und ganz die Aufmerksamkeit des Lesers. Das Buch "Masken aus Glas" ist aber nicht nur eine spannende Erzählung.
Sehr viele Gefühle und sehr viel Gefühl. Jedoch kein Melodrama. Die explizit gestellten und feinfühlig behandelten Fragen des Vertrauens, der Verantwortung, der Wahl, welche die Liebesgeschichte harmonisch ergänzen, machen den Roman sehr anspruchsvoll - als Lektüre, aber ggf. auch als Lebenshilfe.
Die künstlerischen Mittel dürfen nicht unerwähnt bleiben, denn die Abstimmung des Inhalts und der Darstellung ist sehr beeindruckend. Der Roman ist "wie aus einem Stück gegossen", aber, wie erwähnt, vielfältig, vielseitig, viel-ebnig... Ein präzises Bild - ein Querschnitt - der Gesellschaft. Das Feld der komplizierten, verwickelten und alles andere als positiven "Interaktion" zwischen der schwulen Welt und der sonstigen Welt. Fragiles Thema, bravourös gemeistert. Realität zum Anfassen, körpernahe Aufnahme des wahren Lebens - die dennoch Platz für Träume läßt und den Leser auch über den Alltag hinaus führt. Gradlinigkeit, herausfordernde Offenheit, Beim-Namen-Nennen aller Sachen und Tatsachen, durch eine lockere, dynamische, absolut moderne Sprache unterstrichen. Die mit Leidenschaft geladene, sehr intime Blicke gewährende und das sinnliche Leben direkt behandelnde Geschichte verkommt keineswegs zu einer "Bettgeschichte". Und, es muß gesagt werden: Die mitunter sehr unverblümten erotischen Details, welche ganz organisch in die Erzählung eingeflochten sind, stoßen nicht ab - sie suggerieren Akzeptanz.
Das mit sehr viel Liebe, Einfühlsamkeit und Solidarität kreierte Werk gibt klar und eindeutig die Position der Autorin kund. Und diese Position heißt bedingungsloser Respekt zu unseren Nächsten - Unseresgleichen, Anerkennung des Rechtes von jedermann, seine Identität frei auszuleben und sein Liebesleben frei zu gestalten. Die Autorin erhebt ihre Stimme gegen alle bösen, üblen Vorurteile schwulen Männern und schwulem Sex gegenüber, gegen latente wie lautstarke Diskriminierung aller Menschen, die als "sexuelle Minderheiten" klassifiziert werden.
Andy Claus überzeugt ohne übermäßige Anhäufung von Slogans - sie gewinnt Sympathien für ihre Protagonisten, welche mit ihren menschlichen Stärken und Schwächen aufrichtig dargestellt werden, weckt beim Leser das tiefe Mitfühlen für ihre Schmerzen, Entbehrungen und Sehnsüchte. Die Autorin läßt uns auf jeden Fall, uns in die Lage der Buchhelden zu versetzen. Es wird möglich, weil sie selbst all das Geschriebene voll und ganz durchs Herz gehen läßt. Die große Stärke liegt auch daran, daß Andy Claus an ihre hohen ethischen Prinzipien fest glaubt und sie offen verteidigt. Das Buch ist von intensivster, ergreifender Menschlichkeit durchdrungen. Gleichzeitig kommt die kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft - und derweil eine offene Anklage - deutlich zum Ausdruck! LIEBE VERDIENT RESPEKT. Und dem Menschen jegliche Schranken und Hindernisse bei seiner Bekennung zu sich selbst, bei der Selbstidentifizierung, bei der unabdingbaren Suche nach Freiheit, Liebe und Glück zu errichten - das ist schlicht unmenschlich und wirft uns um Jahrhunderte zurück.
Der Roman "Masken aus Glas", 1991 geschrieben, bleibt 2002 absolut aktuell, prangert an, rüttelt wach, klärt auf, schlägt Brücken - und hoffentlich kann dieser couragierte und humane Appell was bewegen! Denn die Fragen der Überwindung von Xenophobie, Ausgrenzung und Benachteiligung von "anderslebenden" Menschen, der Fairneß, Weltoffenheit und gegenseitigen Achtung im menschlichen Miteinander - "so wie Du behandelt werden willst..." - gehen schließlich alle an. Deswegen meine Empfehlung: unbedingt lesen! AMAZON

Eine Geschichte aus dem Leben, aber spannender!, 3. November 2001
Rezensentin/Rezensent: mu65@gmx.net aus Köln, NRW
In der Geschichte ist eigentlich alles enthalten WAS man erwartet und trotzdem passiert absolut nichts, WIE man es erwartet. Ich hatte das Gefühl, jedem der Menschen im Buch schon mal begegnet zu sein, die Charaktere wurde vom Autor konsequent entwickelt. Die alte Vorlage eines ComingOut wurde auf sehr witzige, aber auch zu Herzen gehende Weise umgesetzt. Ich habe dieses Buch in drei Tagen gelesen und mich immer schon auf den Moment gefreut, wenn ich Zeit zum weiterlesen fand.
Das beschwerliche am Roman für mich als Heterosexuellen war, daß ich zu den Sexszenen, die zwar nicht pornographisch, aber doch sehr deutlich sind, keinen wirklichen Zugang hatte. Allerdings haben sie mich auch nicht gestört weil sie nicht das Buch überschwemmen sondern an -ich sag mal- strategischen Punkten unerläßlich sind und dort auch hingehören. Ich hatte mir das Buch dieses Genres schließlich gekauft, weil ich neugierig auf das Thema war. Und da ist noch der allzu leichtfertige Umgang des einen "Helden" mit Drogen aller Art, der meines Erachtens für den Ablauf der Geschichte nicht unbedingt erforderlich war. Alles in allem jedoch ist es ein schöner und flüssig lesbarer Roman, das sich in meiner Erinnerung wie ein Film eingeprägt hat. AMAZON

Nicht nur was für Schwule, 6. Oktober 2001
Rezensentin/Rezensent: uwe.krefft@csd-bonn.de aus Bonn, Deutschland
Masken aus Glas spiegelt wunderbar die Irrungen und Wirrungen des Lebens wieder, wobei es sich in dem Roman noch nicht einmal um das Comeing Out eines schwulen Gerichtsvollziehers handeln müßte. Die Geschichte läßt sich auch auf Heterosexuelle anwenden. Der Autor beschreibt wunderbar die Wechselbäder von Martins Gefühlen, der sich doch immer für heterosexuell gehalten hat und doch anfangs der typische, staubige, deutsche Beamte ist. Mit Stellen zum schmunzeln, ablachen, nachdenken und weinen ist es -DAS LEBEN LIVE-. Extrem empfehlenswert!!! Auf der Bewertungsskala von 1-5 gebe ich eine 10. AMAZON

EIN MUSS FÜR JEDERMANN!
von einer Kundin oder einem Kunden :
Ein super Roman der mit der richtigen Mischung Witz, Dramatik und Gefühl geschrieben und mehr als ein Buch ist. Man steckt mitten drin in der Geschichte, sie lebt! Ich kann nur hoffen ,dass viele viele Menschen egal ob Hetero oder Schwul, egal ob Mann oder Frau das Buch lesen werden, denn das ist es in jeglicher Hinsicht wert. Ich für meinen Teil kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen. Und bevor ich es noch mal lese , gebe ich mich nunmehr an "Herbstwind". Vielleicht übertrifft es "Masken aus Glas" ja noch, obgleich ich mir das kaum vorstellen kann. BUCH.DE

In meinem Gästebuch sind Kommetare willkommen! ABER anonyme Einträge bzw. Pöbeleien fliegen raus.
Zurück zu KRITIKEN
Zurück zu PUBLIKATIONEN